Sonderausstellung zur Sanierung der Zitadelle / Erster Geburtstag der Kulturei

Voller Erfolg: Tausende Besucher auf dem Zitadellenfest 2017. Ein Zeichen für das steigende Interesse der Mainzer an ihrer Festung. Kay-Uwe Schreiber, 1. Vorsitzender der Initiative Zitadelle Mainz und Marianne Grosse, Bau- und Kulturdezernentin eröffneten gemeinsam den Festtag. „Ich freue mich sehr, dass Natur- und Denkmalschutz nach vielen Jahren nun zusammen für den Erhalt der Zitadelle arbeiten“, sagte Grosse. Ein Ergebnis der Einigung ist die geplante Mauersanierung.

Den aktuellen Stand gab es auf 1,1 Kilometer Rundweg zu sehen – auf eigene Faust oder geführt. Die einmalige Sonderausstellung erklärte die Entwicklung von Flora und Fauna auf dem Gelände der Zitadelle und deren Auswirkung auf den Zustand der Mauern. Die Tier- und Pflanzenwelt auf der Mainzer Festung ist einzigartig. Deshalb ist auch bei den anstehenden Mausersanierungen wichtig, einen Ausgleich der Interessen zwischen Natur-und Denkmalschutz gefunden zu finden. Grundsätzlich soll so viel Vegetation belassen werden, wie dies statisch-konstruktiv möglich ist. Die Sanierung der Mauern wird einige Jahre dauern. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von Kosten von ca. 15 Millionen Euro auszugehen.

„Wir machen Sachen“ ist das Motto der Kulturei und das schon seit einem Jahr. Nach der Eröffnung am Zitadellenfest 2016 wurde nun der erste Geburtstag gefeiert. Ein Ständchen spielte die bekannte Mainzer Band Jammin‘ Cool. Yvonne Wuttke, Verantwortliche der Kulturei bedankte sich vor vollem Haus bei der Initiative Zitadelle Mainz e.V. und weiteren Helfern für die Unterstützung.

Den Artikel der Mainzer Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.

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