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Die
Mainzer Zitadelle ist ein bedeutendes historisches Bauwerk. Leider
befindet sie sich zur Zeit im Zustand des langsamen Verfalls,
wie Sie vielleicht wissen oder aus der Presse kürzlich erfahren
haben.
Ja, das gesamte Ensemble des Jakobsberges mit umgebenden Südbahnhof,
römischem Theater und Lutherkirche macht zur Zeit auf Mainzer
und Besucher einen bedauernswerten Eindruck. Auf Mauern, Wällen
und im Graben wächst mauersprengender Pflanzenbewuchs, der
auch weitgehend den Blick auf die Zitadelle oder von der Zitadelle
auf die Stadt verwehrt
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Wir, das ist ein
Gruppe von zunächst circa 50 Mainzer Bürgern, wollen
dies ändern: am 24.05.2004 haben wir den Verein gegründet,
um die Zitadelle und den Jakobsberg zu erhalten und aus ihrem
Dornröschenschlaf zu wecken. Neutral und unabhängig,
gemeinnützig und selbstlos tätig soll der Verein die
Plattform bilden, die große kulturhistorische Bedeutung
der Zitadelle und des gesamten Jakobsberges wieder ins Bewusstsein
der Bevölkerung zu bringen: auf engem Raum begegnen wir hier
auf einem kulturhistorischen Spaziergang 2000 Jahren Geschichte:
Römisches mit Drususstein und Römischem Theater; ausserdem
befand sich Jahrhunderte lang innerhalb der Festungswälle
ein Kloster, unterirdische Festungsgänge, Wälle und
Gräben wollen erforscht und erlebt werden. Die Zitadelle
birgt viele Geheimnisse.
Insbesondere fördert
der Verein im Rahmen seiner Satzung die Sanierung von Festungsmauern,
Gräben und Wällen, die Beseitigung von Mauerwerk sprengendem
Pflanzenbewuchs, und die Gestaltung von Grünanlagen, die
den einmaligen Blick wieder auf die Altstadt mit Dom und Theater
,Rhein und Taunus wieder freigeben.
Dieses Ziel soll in einem zu erstellenden Gesamtkonzept mit dem
Areal des Römischen Theaters und der Lutherkirche erreicht
werden.
Die Zitadelle, die so altstadtnah liegt, soll mit dem übrigen
Gelände des Jakobsberges als Naherholungsgebiet und auch
touristisch weiter entwickelt werden:
Stellen sie sich vor, Sie unternehmen einen Ausflug auf die Zitadelle,
besuchen eines von den dann zwei angesiedelten Museen, bestaunen
die unterirdischen Gänge der Bastion Drusus und lassen sich
deren Geschichte erklären, schauen auf den Drususstein, erfassen
mit einem Blick Mauern und Gräben der Anlage, gehen vorbei
an einem kleinen barocken Garten nach vorne neben dem Kommandantenbau
und erfreuen sich an dem einmaligen Blick runter zur Stadt, um
dann bei einem guten Glas Wein den Tag ausklingen zu lassen.
Es
lohnt sich also, sich für die Zitadelle einzusetzen, machen
sie mit: unter "Verein" den Mitgliedsantrag runterladen,
und ausgefüllt an die Geschäftsstelle schicken.
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