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Noch ein neues Highlight auf der Zitadelle: die Rampe im Graben

Nachdem die Sanierung des Drusussteins vor nicht allzu langer Zeit abgeschlossen werden konnte und mittlerweile auf dem Stadtbalkon attraktives Grün, ein Denkmal an Dr. Neeb und schöne Bänke den Platz zieren, wurde jetzt das nächste Highlight auf der Zitadelle eingeweiht: am 4. Mai wurde der vordere, zum Zitadellenweg führende Teil des Zitadellengrabens für das Publikum geöffnet und eine Rampe vom Niveau des Zitadellengrabens hoch auf die gegenüberliegende Seite (Contreescarpe) ist nunmehr begehbar. Der weitere Verlauf des Zitadellengrabens soll auch weiterhin Fauna und Flora überlassen bleiben, zumal die Bauarbeiten an den Zitadellenmauern im Südwestteil des Grabens  den Zugang verhindern. Die Vertreter von Natur- und Denkmalschutz sind sich einig, wie wichtig diese räumliche Verbindung dafür ist, beide Belange auf und um die Zitadelle in Einklang zu bringen.

Hier der ausführliche Text des Beitrags in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 6. Mai 2026. [PDF]

Der neu gestaltete Eingang zum Zitadellengraben

Frühjahrsputz in der Zitadelle!

Am 21. März hieß es wieder: Frühjahrsputz in der Zitadelle! Im Fokus standen vor allem die unterirdischen Gänge Drusus und Albani, die Posten- und Wallwege, das ehemalige Offiziersgefängnis im Durchgang des Kommandantenbaus, der Luftschutzraum in der Südwest-Eskarpe sowie die Kulturei am Zitadellenweg.

Neu im Vorstand übernahm Hartmut Raible die Koordination – inklusive einer umfangreichen To-do-Liste, die es in sich hatte. Nach fünf Stunden Einsatz mit gut 20 Freiwilligen kam so einiges zusammen: ca. 7 Kubikmeter Laub, Holz und Müll, die dank des „Zitadello“, dem Elektrokleintransporter der GWM, problemlos abtransportiert werden konnten.

Gästeführertag 2026 auf der Zitadelle

Wie im letzten Jahr wurden auch anlässlich des Gästeführertags 2026 von Wein- und Kulturbotschafter Arthur Winterling wieder Kurzführungen auf der Zitadelle angeboten. Bei strahlendem Wetter erhielten die Gäste einen Einblick in das größte Flächendenkmal der Stadt: Über die Zitadellenwiese mit dem Adolphusbollwerk aus der Zeit des 30jährigen Krieges zur Terrasse neben dem Kommandantenbau mit ihrem phantastischen Blick über die Stadt ging es zum Drususstein, einem der ältesten Zeitzeugen aus römischer Zeit in Deutschland. Mit 28 interessierten Besuchern kamen immerhin 160 Euro an Spenden für den ebenfalls auf der Zitadelle ansässigen Verein für Armut und Gesundheit zusammen.